viernes, 20 de julio de 2007

FESTIVAL INTERNACIONAL DE LITERATURA DE BERLÍN


INHALT



Der Vorverkauf geht weiter! - English version on www.literaturfestival.com
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Der Vorverkauf geht weiter! - English version on www.literaturfestival.com


Auszug aus dem Festivalprogramm der Veranstaltungen im Haus der Berliner Festspiele.


Das vollständige Programm aller Veranstaltungsorte finden Sie ab dem 01.08. auf unserer Website www.literaturfestival.com


Die Autoren, deren Lesetermine noch nicht offiziell feststehen, finden Sie am Ende dieses Programmauszugs.


Tickets erhalten Sie über den Kartenvorverkauf des Hauses der Berliner Festspiele. Bitte kontaktieren Sie uns im Web unter www.berlinerfestspiele.com oder www.ticketonline.de und telefonisch unter 030 - 254 89 100.



DIENSTAG, 4. September

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Eröffnung
David Grossman (Israel)
Eröffnungsrede „Writing in a Disaster Zone“


20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Aharon Appelfeld (Israel)
Im Roman „Elternland“ reist Jakob Fein, israelischer Offizier der Reserve, in ein abgelegenes polnisches Dorf, wo seine Eltern den Holocaust überlebten.


21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Wole Soyinka (Nigeria/USA)
Der Literaturnobelpreisträger liest aus seinen zuletzt erschienenen Memoiren „You Must Set Forth at Dawn” und gibt einen Einblick in sein lyrisches Werk.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Shusha Guppy (Iran/GB)
Vor dem Hintergrund ihrer Familiengeschichte schildert die Autorin in „Der persische Garten meiner Familie“ die untergegangene Welt Persiens vor den Exzessen des Schahs und der Mullahs.


MITTWOCH, 5. September

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Katja Lange-Müller, Michael Kleeberg (D)
„Böse Schafe“ und „Karlmann“: die neuen Romane der beiden Autoren spielen in den 80er Jahren der BRD. Die Protagonisten bewegen sich zwischen Alltag und unglücklicher Liebe.

18.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Guillermo Fadanelli (Mexiko)
Der Autor liest einen Querschnitt aus seinem Werk, in dem es vornehmlich um Stadt, Gewalt, Depression und das Leben im Untergrund geht – und das nur mittels Ironie zu bewältigen ist.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Das Versagen der internationalen Gemeinschaft und die Herausforderungen in Darfur
Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka (Nigeria/USA) diskutiert mit dem ehemaligen Bundesinnenminister und UNO-Beauftragten für Menschenrechte im Sudan Gerhart Baum (D).

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Lateinamerikanische Visionen – Eröffnung des Fokus Lateinamerika
Roberto Mangabeira Unger (Brasilien), Eduardo Sguiglia (Argentinien), Carlos Castresana (Spanien)
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Arnold Stadler (D)
„Jede Liebe begann mit einem Blick“ – so auch in dem Sommer, als Jim das deutsche Pärchen Roland und Rosemarie in Italien traf. „Komm, gehen wir“ ist der neue Roman Stadlers.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
David Grossman (Israel)
Grossman liest aus seinem Novellenband „Das Gedächtnis der Haut“ und dem Essay „Löwenhonig“, in dem er den Mythos von Samson neu interpretiert.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Jane Urquhart (Kanada)
Ihre preisgekrönten Werke sind eine Hommage an ihre Heimat Ontario. Urquhart stellt zwei ihrer Bücher vor: „Die Bildhauer“ und den kürzlich erschienenen Roman „Die gläserne Karte“.

21.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Cosmin Manolache (Rumänien)
„Nachmittag mit einer Sultanine“ erzählt vom Alltag in einer Militärbaracke an der rumänischen Grenze im Jahre 1995, zehn Jahre vor der Abschaffung der Wehrpflicht.


DONNERSTAG, 6. September

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
Poetry Night I
Andrij Bondar (Ukraine), Szilárd Borbély (Ungarn), Ales Rasanau (Weißrussland), Dan Sociu (Rumänien), Sigitas Parulskis (Litauen)

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Frauen und Islam
Seyran Ateş (Türkei/D), Shusha Guppy (Iran/GB), Azar Nafisi (Iran/USA)

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Jean Rouaud (Frankreich)
Der Schriftsteller liest aus seinen Essays und Auszüge aus seiner fünfteiligen Romanreihe, die das 20. Jahrhundert in Frankreich im Schicksal von drei Generationen der Familie des Autors spiegelt.


21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Roberto Saviano (Italien)
Saviano beschäftigt sich in seinen Werken vor allem mit den Machenschaften der organisierten Kriminalität. „Gomorrha“, ein Mix aus Roman und Reportage, untersucht die Netzwerke der Camorra in Wirtschaft und Politik.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Hasan Ali Toptaş (Türkei)
In einem türkischen Dorf verschwinden Menschen – bittere Realität oder Phantasiegespinst im Frisörsalon? Der Roman „Die Schattenlosen“ erzeugt einen magischen Sog.


FREITAG, 7. September

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Verantwortung für Srebrenica
Hasan Nuhanovic erarbeitete in seinem Buch eine Chronologie und Analyse des Massakers von Srebrenica: “Under the UN Flag – the International Community and the Srebrenica genocide". Hatzida Mehmodovic ist Repräsentantin der „Srebrenica-Mütter“, die vor dem Kriegsgericht in Den Haag eine Klage gegen die UNO und die Niederlande einreichten.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
Poetry Night II
Patrizia Cavalli (Italien), Abdellatif Laâbi (Marokko/Frankreich), Marie Lundquist (Schweden), Abdel-Monem Ramadan (Ägypten), Haris Vlavianos (Griechenland)

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Elif Shafak (Türkei)
Die erfolgreichste türkische Autorin ihrer Generation liest aus der Kurzgeschichte „Das Glück der Blonden“.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Natasza Goerke (Polen/D)
Ein polnischer „Mann ohne Eigenschaften“: Die Erzählung „Rasante Erstarrung“ hält sich mit einer Mischung aus Trivialität und Weisheit, popkulturellen und fernöstlichen Motiven in einem Schwebezustand.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Azar Nafisi (Iran/USA)
„Lolita lesen in Teheran“ ist ein Plädoyer für die Macht der Literatur:
Die Literaturprofessorin Nafisi hält in Teheran eine inoffizielle Literaturvorlesung für ihre Studentinnen.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Edgardo Cozarinsky (Argentinien)
„Maniobras nocturnas“ (Ü: Nächtliche Manöver) erzählt vom Leibwächter eines Obersts, der sich die Zeit mit illegalen Beschäftigungen vertreibt. Neben Essensschmuggel und Aktenschnüffeleien chauffiert er die Prostituierten für seinen Chef.

22.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Thorsten Becker (D)
Es hat gar keinen Zweck, irgendetwas zu tun, aber es hat noch viel weniger Zweck, es zu lassen. Martin Luther liest Thorsten Becker.


SAMSTAG, 8. September

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
Poetry Night III
Albert Ostermaier (D), Ulf Stolterfoht (D), Tishani Doshi (Indien), Tony Hoagland (USA), Anne Waldman (USA), Robert Gray (Australien), Willie Perdomo (USA), Sapphire (USA)

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Sandro Veronesi (Italien)
Es sollte ein entspannter Tag am Meer werden, doch am Abend hat sich das Leben des Mailänder Managers Paladini schlagartig verändert. Der Roman „Stilles Chaos“ wurde mit dem Premio Strega ausgezeichnet.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Hochhaus
Berlin im Jahr 2013. Stararchitekt Phillip Del Ponte hat in der Hauptstadt das höchste Wohnhaus Europas errichtet. Hier will er seine Vision einer Neo-Kommune verwirklichen. Begeistert kaufen Berlins kreativer Mittelstand und einige Prominente Eigentumswohnungen. Ein isolierter Mikrokosmos mit vermeintlich besten Vorsätzen entsteht.
Dreiteiliges Hörspiel von Paul Plamper nach dem Roman von J.G. Ballard mit einem Video-Triptychon von Niklas Goldbach. Sprecher: u.a. Volker Spengler, Christin König, Milan Peschel, Margarita Broich, Martin Wuttke, Birgit Minichmayr

21.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Iván Thays (Peru)
Der von Mario Vargas Llosa nominierte Autor wird aus seinem unveröffentlichten Roman „Das Ohr des Hundes“ lesen.




SONNTAG, 9. September

12.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Mario Vargas Llosa (Peru)
Der Autor liest aus seinem Roman “Das böse Mädchen”, der Geschichte einer erotischen Obsession, die im Lima der 1950er Jahre ihren Lauf nimmt.

16.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Katalanische und Kolumbianische Lyrik
Piedad Bonnett (Kolumbien), Anna Aguilar-Amat (Katalonien/Spanien), Juan Manuel Roca (Kolumbien)

16.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Najem Wali (Irak/D)
In „Die Reise nach Tell al-Lahm“ beschreibt der Autor seine Heimat aus der distanzierten Perspektive des Exilanten. Das Buch ist in mehreren Ländern indiziert.

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Jorge Franco (Kolumbien)
„Die Scherenfrau“ Rosario Tijeras lebt als Killerin im Dienst der Drogenkartelle in Medellín. Eines Nachts wird Rosario schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Michael Ondaatje (Kanada)
Eine Geschichte von Spielern und Waisen, Außenseitern und Künstlern: Ondaatjes neuer Roman „Divisadero“ erzählt von verschlungenen Lebenswegen auf zwei Kontinenten.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Haralampi Oroschakoff (Bulgarien/D)
Der Autor erzählt in „Die Battenberg-Affäre“ vom abenteuerlichen Schicksal seiner russischen Familie, das unauflösbar verbunden ist mit den orientalischen Machtkämpfen des 19. Jahrhunderts.

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Karla Suárez (Kuba/Frankreich)
Kuba am Ende des 20. Jahrhunderts: Im Schoße ihrer Großfamilie versucht eine junge Frau, das Erwachsenwerden zu bewältigen. Suárez liest aus dem Roman „Gesichter des Schweigens“.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Chuck Palahniuk (USA)
Der Meister des grotesken Exzesses und Autor des legendären „Fight Club“ lässt Buster „Rant“ Casey, einen tollwütigen Serienkiller, los. Zum ersten Mal in Deutschland: „Das Kainsmal“.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Carmen Posadas (Uruguay)
Der Chefkoch Néstor erfriert in einer Kühlkammer. Mit der Suche nach dem Schuldigen entwickelt die Autorin in „Kleine Infamien” ein satirisches Gesellschaftsporträt.


MONTAG, 10. September

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Wolf Biermann - Konzert: Heimkehr nach Berlin-Mitte
Das irre Wort des jungen Dichters Arthur Rimbaud „Je est un autre“ also nicht korrekt „je suis“: Ich bin ... sondern: Ich ist ein anderer ... Dieses harte kalte Wort gilt seit je für jede Art Heimkehrer und für mich allemal.

20.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Burmas Vergangenheit und Gegenwart
Der Historiker und UNO-Mitarbeiter Thant Myint-U (USA/Myanmar) beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Gegenwart des Vielvölkerstaats Myanmar (Burma), in dem eine Militärdiktatur herrscht.
In Kooperation mit den Asien-Pazifik-Wochen

21.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Ornela Vorpsi (Albanien/Italien/Frankreich)
Das tragikomische Romandebüt „Das ewige Leben der Albaner“ vereinigt bildkräftige Kindheitserinnerungen und die Abrechnung mit dem kommunistischen Herkunftsland der Autorin.

DIENSTAG, 11. September

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Cécile Wajsbrot (Frankreich)
„Und was haben Sie im Krieg gemacht?“ In „Der Verrat“ erzählt Wajsbrot von einem Radiomoderator, der beginnt, sich seiner bislang verdrängten Vergangenheit zu stellen.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Fatema Mernissi (Marokko)
Die muslimische Feministin und Soziologin, die sich für eine Verständigung zwischen westlicher und islamischer Welt einsetzt, spricht über „Träume im Islam und das Geheimnis ihrer universellen Kraft“.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Katharina Hacker (D)
Die Autorin liest aus ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman "Die Habenichtse" und stellt ihr neues Buch "Überlandleitung" vor.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Felicitas Hoppe (D)
„Damen und Herren, was bleibt, ist ein Rätsel.“ Auf die Spuren von Johanna von Orleans begibt sich die Autorin in ihrem preisgekrönten Roman „Johanna“.


MITTWOCH, 12. September

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Erinnerung, sprich
Peter Stein liest Anton Čechov: „Eine langweilige Geschichte“
Teil 1 der Lesung
Teil 2 am 13.9. 19.00 Uhr

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Asli Erdogan (Türkei)
Die Heldin Özgür vagabundiert im Roman „Die Stadt mit der roten Pelerine“ durch die chaotischen, labyrinthischen Straßen Rio de Janeiros.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Der Fall Litwinenko
Marina Litwinenko (Russland)

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Wladimir Kaminer (Russland/D)
Der Autor liest aus einem unveröffentlichten Werk: „Legenden und Missverständnisse des XX. Jahrhunderts: Es gab keinen Sex im Sozialismus“.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Die Poesie der Mapuche: Jaime Huenún (Chile)
Hunenún gehört dem indigenen Volk der Mapuche-Huilliche an. In seiner preisgekrönten Poesie verarbeitet er Themen wie den Dialog mit den Ahnen und den direkten Kontakt zur Natur.


DONNERSTAG, 13. September

15.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kinder- und Jugendliteratur
Guus Kuijer (Niederlande)
Der Schöpfer von „Polleke“ und „Maslief“ gehört zu den herausragenden Kinderbuchschriftstellern der Niederlande. Er liest aus seinem preisgekrönten Roman „Das Buch von allen Dingen“.
Für Erwachsene, Eltern und Großeltern, Literaturbegeisterte, Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Erinnerung, sprich
Peter Stein liest Anton Čechov: „Eine langweilige Geschichte“.
Teil 2 der Lesung

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Quim Monzó (Spanien)
Monzó ist einer der bedeutendsten katalanischen Autoren. Mit „Hundert Geschichten“ liegen erstmals sämtliche seiner humorvollen und grandiosen Erzählungen auf Deutsch vor.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Tash Aw (Malaysia/GB)
Der Autor liest aus seinem hochgelobten Debüt „Die Seidenmanufaktur ‚Zur schönen Harmonie’ “, das in der britischen Presse mit den Werken von Kazuo Ishiguro verglichen wurde.

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Reflections
Grenzen der Toleranz
Ian Buruma (GB/NL), Hans Maarten van den Brink (NL)
Am 2.11.04 wurde Theo van Gogh auf offener Straße in Amsterdam von einem radikalen Islamisten ermordet. Damit offenbarte sich ein Bruch, der durch die westlichen Gesellschaften geht. Was hat sich seitdem geändert?

21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Nicholas Shakespeare (GB)
„Sturm“ erzählt von Alex und Merridy, die ein einfaches Leben führen – bis ein Gewitter einen Fremden ins Haus trägt, der sie zwingt, über sich hinauszuwachsen …

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
lê thi diem thúy (Vietnam/USA)
In ihrem Debüt „Das Weinen des Schmetterlings“ schildert die Autorin die Flucht einer vietnamesischen Familie nach Amerika und die Schwierigkeiten eines Lebens in der Fremde.

22.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Berivan Kaya (D)
„Weh mir, wo soll ich wohnen, wo soll ich bleiben ...“
Ein verlassenes Haus, von Sand überflutet, eine Suchende, Nomadin der Wüste dieses Lebens, Gedichte aus einer anderen und doch hiesigen Welt – Musiker, auf orientalischen und europäischen Instrumenten spielend, gegensätzliche Welten, die sich in der Kunst treffen: Altkurdische Kampf- und Liebeslyrik – ein Zusammenspiel von Literatur, Musik und Bühne.


FREITAG, 14. September

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Hans Maarten van den Brink (NL)
Der niederländische Schriftsteller und Journalist liest aus einem neuen, unveröffentlichten Text. Sein Werk ist von atmosphärischen Bildern und subtilen Zwischentönen geprägt.

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Revisiting Memory – Gedächtnisspuren
Literarisch-fotografische Reisen in die Erinnerung
Christiane Neudecker (D) im Gespräch mit der Fotografin Gabriella Csoszó (Ungarn)
Attila Bartis (Ungarn) im Gespräch mit der Fotografin Julia Baier (D)

AUSSTELLUNG im Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer
Das Projekt Revisiting Memory – Gedächtnisspuren geht dem Phänomen Erinnerung auf den Grund. Aber nicht mit den herkömmlichen Mitteln, dem Blick zurück im Zorn oder voller Sehnsucht, sondern mit einem bewusst gebrochenen Blick – zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die Versuchsanordnung ist einfach: Je zwei Künstler, ein Fotograf und ein Schriftsteller, einer aus Ungarn und einer aus Deutschland, begeben sich gemeinsam an ihre jeweiligen Erinnerungsorte. Die Ergebnisse der Reisen werden in Wort und Bild festgehalten.
Texte und Bilder sind Ergebnisse des Projekts „Revisiting Memory“, das im Rahmen von „Bipolar deutsch-ungarische Kulturprojekte“ stattfindet. Bipolar ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes.
Lesungen und Gespräche am 14.9. und 15.9.

19.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Die Tango-Nacht
Elsa Osorio (Argentinien) liest aus ihrem zweiten Roman „Im Himmel Tango“: eine Familiensaga vor dem Hintergrund der argentinischen Geschichte.
21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Tango Nuevo – Konzert
Silvana Deluigi (Argentinien) mit Juan-José Mosalini (Argentinien) und Leonardo Sanchez (Argentinien)
Die Argentinierin Silvana Deluigi ist die wichtigste Tango-Interpretin ihrer Generation. Sie versteht sich als Erneuerin des Tango und erweitert dessen Traditionen um improvisatorische Spielräume ebenso wie um eine literarische Dimension, indem sie Texte moderner Klassiker (z.B. Borges) verarbeitet. Juan-José Mosalini ist einer der gefragtesten Tango-Solisten des Tango Nuevo. Der Bandoneon-Virtuose arbeitete mit allen großen Orchestern und Solisten der Tango-Ära seit den 60er Jahren zusammen. Leonardo Sánchez ist berühmt für sein geschmeidiges, kristallklares und sensibles Gitarrenspiel.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Maxim Biller (D)
Die Short-Stories in „Liebe heute“ erzählen von Menschen, die sich treffen, wiederbegegnen oder schon lange kennen und die eins verbindet: die Sehnsucht nach der wahren Liebe.


20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Jorie Graham (USA)
Die Pulitzerpreisträgerin liest aus „Region der Unähnlichkeit“: Grahams Gedichte erkunden eine Realität, die sich jenseits der konfektionierten Vorstellungen zeigt.

21.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Literaturen der Welt
Paul Muldoon (GB/USA)
Der nordirische Pulitzerpreisträger zählt die Modernisten und die „Metaphysischen Dichter“ zu seinen Vorbildern – mit brillanter Leichtigkeit verknüpft er beide Traditionen.


SAMSTAG, 15. September

16.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Fokus Lateinamerika
Authentische Linke oder neuer Populismus?
Tariq Ali (GB) und Gerd Koenen (D) diskutieren über neue politische Entwicklungen in Lateinamerika: Gibt es eine neue Achse der Hoffnung oder nur eine Phalanx populistischer Despoten?

16.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Erinnerung, sprich
Friedrich Wolf
“Kunst ist Waffe!” – so lautete die Maxime Wolfs. Dem Schriftsteller und Arzt ist nun eine Werkausgabe gewidmet, die seine Rezeption von Grund auf neu ermöglicht.

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Julia Franck (D)
Die Autorin liest aus ihrem neuen Roman „Die Mittagsfrau“, der in der Zeit der beiden Weltkriege spielt und die Hintergründe einer radikalen Entscheidung beleuchtet: Eines Tages verlässt Helene ihren kleinen Sohn...

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Specials
Revisiting Memory – Gedächtnisspuren
Literarisch-fotografische Reisen in die Erinnerung
Arno Geiger (Österreich) im Gespräch mit der Fotografin Lilla Khoór (Ungarn)
Krisztián Grecsó (Ungarn) im Gespräch mit dem Fotografen André Lützen (D)

19.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
António Lobo Antunes (Portugal)
Der Autor liest aus seinen neuen, gerade ins Deutsche übersetzten Werken.

19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Martin Mosebach (D)
Mosebachs neuer Roman „Der Mond und das Mädchen“ spielt vor dem Hintergrund des nächtlichen Frankfurter Bahnhofsviertels und changiert zwischen Komik und Melancholie.

19.45 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Christian Kracht (CH)
Der Autor liest aus einem bisher unveröffentlichten Werk.


21.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
A.L. Kennedy (GB)
Alfred Day kommt der 2. Weltkrieg gelegen: Er findet seine große Aufgabe, echte Freunde und die Liebe. Doch was kommt danach? „Day“ ist der neue Roman Kennedys.

21.15 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Anne Carson (Kanada/USA)
Die Autorin, eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen englischsprachigen Lyrik, stellt mit Robert Currie eine audio-visuelle Bearbeitung ihrer Werke vor.

21.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Peter Schneider (D)
Vor Lenz
Der Autor liest aus unveröffentlichten Erinnerungen über die Jahre 1967 und 1968.


SONNTAG, 16. September

12.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele_Kaleidoskop
Isabel Allende (Chile/USA)
Allendes neuer Roman „Inés meines Herzens“ erzählt die Geschichte von Inés Suárez, die aus ihrer spanischen Heimat zur gefährlichen Reise in die Neue Welt aufbricht. Sie begleitet Pedro de Valdivia bei der Eroberung Chiles und wird dort zur Protagonistin.


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Außerdem haben folgende Autoren, deren Lesetermine ab dem 01.08. auf unserer Webseite www.literaturfestival.com einsehbar sind, ihre Festivalteilnahme zugesagt:


In der Sparte Literaturen der Welt
S.R. Faruqi (Indien), Nayantara Sahgal (Indien)


In der Sparte Kaleidoskop:
Lloyd Jones (Neuseeland), Altaf Tyrewala (Indien), Anne Waldman (USA), Eliot Weinberger (USA)


Zu den Gästen der Programmsparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur gehören in diesem Jahr:

Liliana Bodoc (Argentinien), Kevin Brooks (GB), Faïza Guène (Frankreich), Nikolaus Heidelbach (D), Vagelis Iliopoulos (Griechenland), John Kilaka (Tansania), Guus Kuijer (NL), Allen Kurzweil (USA), Vytautas V. Landsbergis (Litauen), Pnina Moed Kass (USA/Israel), Marie-Aude Murail (Frankreich), Moni Nilsson (Schweden), Sieb Posthuma (NL), Mirjam Pressler (D) und Vladimir Radunsky (Russland/USA).

Ein gesonderter Newsletter mit den aktuellen Veranstaltungen der Internationalen Kinder- und Jugendliteratur wird in etwa 14 Tagen verschickt.


Im Fokus Lateinamerika:
Claudia Amengual (Uruguay), Laura Antillano (Venezuela), Miguel Barnet (Kuba), Reginaldo Ferreira da Silva (Ferréz) (Brasilien), Martín Kohan (Argentinien), Ignacio Padilla (Mexiko), Antonio José Ponte (Kuba), Cristina Rivera Garza (Mexiko), Santiago Roncagliolo (Peru), Edmundo Paz Soldán (Bolivien), Amir Valle (Kuba)


In der Sparte Scritture Giovani:
Eirik Ingebrigtsen (Norwegen), Caryl Lewis (GB), David Machado (Portugal), Thorsten Palzhoff (D), Chiara Valerio (Italien)


In den Reflections:
Tariq Ramadan (Schweiz)


In Specials:
Omar Akbar (Afghanistan/D), Kiran Desai (Indien/USA), Keith Gessen (USA), Paul Holdengräber (USA), Ha Jin (China/USA), Ottó Kiss (Ungarn), Wayne Koestenbaum (USA), Benjamin Kunkel (USA), Arno Lustiger (D), Empar Moliner (Spanien), Wilfried N'Sonde (Kongo/D), Andras Nyerges (Ungarn), Miquel de Palol (Spanien), Tanguy Viel (Frankreich)


Und in Erinnerung, sprich:
Jane Birkin (Frankreich/GB)

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Das Gesamtprogramm ist ab dem 01.08. auf unserer Webseite www.literaturfestival.com erhältlich.

Für weitere Informationen, Rückfragen und Interviewanfragen steht Ihnen die Presseabteilung des ilb gerne zur Verfügung unter presse@literaturfestival.com oder Tel: +49 (0)30-278786-45

Presseabteilung
20.07.2007

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